Streifenkatalog

Die in Schachteln geordneten Papierstreifen bildeten den alten, teils mit der Hand, teils mit Schreibmaschine geschriebenen Sachkatalog, der nach der alten (1964 abgelösten) Aufstellungssystematik gegliedert ist. Während die Aufstellung der Bücher bereits 1964 in die noch heute bestehende Systematik gebracht wurde, pflegte man den alten Sachkatalog noch bis 1985 auf Basis der alten Aufstellungssystematik. Auch die unselbständig erschienenen Aufsätze wurden in diese Systemstellen eingeordnet. Nicht enthalten in diesem Streifenkatalog sind Publikationen zu italienischen Künstlern und zur italienischen Topographie. Diese beiden Sachgruppen wurden in den sogenannten Bandkatalogen verzeichnet.


Bandkataloge

In den grünen Bänden sind die italienische Topographie, in den roten Bänden die Topographie der Stadt Rom, in den blauen Bänden die italienischen Künstler und in den braunen Bänden die italienische Kunstgeschichte alphabetisch verzeichnet. Es sind jeweils sowohl unselbständige Schriften wie Monographien (und Ausstellungskataloge) aufgeführt.


Bandkataloge in der Form von Mikrofiches (bis 1985)

In Form von Mikrofiches sind die grünen, roten und blauen Bandkataloge reproduziert.


Gedruckte Bibliothekskataloge

Als Vorlage dienten die entsprechenden Kartenkataloge der Bibliothek (Zustand des Jahres 1985): Kataloge der Bibliotheca Hertziana, Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte, Rom; Sektion 1: Systematischer Standortkatalog, 16 Bde.; Sektion 2: Alphabetischer Katalog, 33 Bde., Sektion 3: Aufsatzautoren-Katalog, 8 Bde., Wiesbaden: L. Reichert 1985–1989.

Von Relevanz sind heute nur noch die acht Bände des Aufsatzautoren-Kataloges (Sektion 3), da deren Inhalt nicht vollständig im Online-Katalog KUBIKAT enthalten ist.


Der alte Lokal-OPAC (1998–2011)

Der OPAC des ersten elektronischen Bibliothekssystems der Bibliotheca Hertziana ging 1998 online und basierte auf dem System ALLEGRO. Die Katalogisierung mit dem ALLEGRO-System endete am 16. Juni 2011. Zu diesem Zeitpunkt wurden die Katalogdaten des KUBIKAT-Verbundes in die Datenbank des Bayerischen Bibliotheksverbundes migriert und die Arbeit auf das System ALEPH umgestellt. Der neue OPAC des KUBIKAT-Verbundes basiert dementsprechend auf ALEPH. In ihm sind die Bestände der Bibliotheca Hertziana nur noch als (selektierbare) Untermenge enthalten.