Dr. Evelyn Reitz

Postdoktorandin
Abteilung Malerei und Bildkünste der Frühen Neuzeit

reitz(at)biblhertz.it+39 0669 993-212

Evelyn Reitz, 1997–2004 Studium der Kunstgeschichte, Geschichte, Politik und Journalistik in Hamburg, Pisa und Berlin. Magisterarbeit zur visuellen Konzeption der Galleria Farnese. 1998–2003 Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes. 2012 Promotion an der Freien Universität Berlin mit einer Arbeit zur Prager Kunst um 1600, 2006–2008 gefördert durch ein Immanuel-Kant-Promotionsstipendium, 2014 ausgezeichnet mit dem Forschungspreis der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. 2008 Kateřina Dušková Research Fellowship in Prag. 2011–2014 wissenschaftliche Mitarbeiterin in der DFG-Forschergruppe »Transkulturelle Verhandlungsräume von Kunst« an der Freien Universität Berlin mit einem Projekt zur Mobilität niederländischer Künstler und Artefakte im 16. Jahrhundert. 2004–2016 überwiegend freiberufliche Tätigkeit für das Goethe-Institut, ebenda 2010–2011 Programmkoordinatorin und 2015–2016 Referentin für Qualitätsmanagement. 2014–2016 Lehraufträge an der Freien Universität Berlin, der Universität Leipzig und der Humboldt-Universität zu Berlin, ebenda 2014–2015 Mitarbeit in der Drittmitteleinwerbung und Implementierung des Netzwerks Central. Seit 2016 Postdoktorandin in der Abteilung Malerei und Bildkünste der Frühen Neuzeit an der Bibliotheca Hertziana.

Forschungsschwerpunkte

Vergleichende Kunstgeschichte süd- und nordalpiner sowie westlicher und mittelöstlicher Regionen Europas um 1600

Künstlerische Techniken der Bildkünste in der Frühen Neuzeit

Religiöse Kunst im Zeitalter der Konfessionalisierung

Geschichte der Landschaftsmalerei im 16. und 17. Jahrhundert

Sammlungsgeschichte

Deutsche Kunstgeschichte und Kunsthistoriker in den besetzten Gebieten 1938–1945

Forschungsprojekt

Natur als kulturelle Aushandlung. Landschaft im Werk der Niederländer in Rom 1550–1630.

Publikationen (OPAC-Recherche)

Publikationen

Discordia concors. Kulturelle Differenzerfahrung und ästhetische Einheitsbildung in der Prager Kunst um 1600, Berlin u.a. 2015 (Univ. Diss. FU Berlin 2012/ Ars et Scientia, Bd. 7).

»Transcultural Ballast. Netherlandish Tiles as Vehicles of Exchange«, in The Itineraries of Art. Topographies of Artistic Mobility in Europe and Asia 1500–1900, hg. von  Karin Gludovatz, Juliane Noth u. Joachim Rees, Paderborn 2015, S. 235–257.

»Bartholomäus Sprangers später Ruhm«, Rezension von Sally Metzler: Bartholomeus Spranger. Splendor and Eroticism in Imperial Prague, New Haven u.a. 2014 (Ausst. Kat. Metropolitan Museum New York 2014-2015), Kunstchronik, 68 (2015), S. 134–140.

»Die Schmiede des Vulkan als Spiegel des Selbst. Amalgamierung eines an­tiken Bildthemas durch Adriaen de Vries in Prag«, in Der Künstler in der Fremde. Wanderschaft – Migration – Exil, hg. von Uwe Fleckner, Maike Steinkamp u. Hendrik Ziegler (Mnemosyne. Schriften des Internationalen Warburg-Kollegs, Bd. 3), Berlin/Boston 2015, S. 27–45.

»Die himmlische Heimat niederländischer Migranten. Ein übersehener Topos religiöser Ge­meinschaftsstiftung in Prag am Vorabend des Dreißigjährigen Krieges«, Kunsttexte/ Ostblick, 2 (2014), edoc.hu-berlin.de/kunsttexte/2014-2/reitz-evelyn-10/PDF/reitz.pdf.

»Visual Allegory as a Mode of Translation. Depicting the Arts in Prague around 1600«, in Artistic Translations between Fourteenth and Sixteenth Centuries. International seminar for young researchers. Proceedings, hg. von Zuzanna Sarnecka, Warschau 2013, S. 161–185.

»Bartholomäus Sprangers Selbstbildnis zwischen Herkunft und Fremde«, Studia Rudolphina, 9 (2009), S. 39–52.

»Emblem, Imprese und Allegorie. Wechselbeziehungen zwischen München und Prag am Beispiel Hans von Aachens«, in München – Prag um 1600, hg. von Beket Bukovinská u. Lubomír Konečný, Prag 2009 (Studia Rudolphina, Sonderheft), S. 103–116.

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