Bildinfo

Fotothek

Links: Charles-Louis Clérisseau, Rom, Santissima Trinità dei Monti, Casa dell'Accoglienza, gemalte Ruinenarchitektur, um 1760 (Detail), © Bibliotheca Hertziana (Andrea Jemolo). Rechts: Fotoschachteln Großformate, © Bibliotheca Hertziana (Gabriele Fichera).

Novità

Il futuro degli archivi fotografici

Alla fine di gennaio 2013, su iniziativa della Frick Collection e grazie al sostegno della Kress Foundation, si è svolto un convegno di due giornate durante il quale i direttori di importanti Fototeche storico-artistiche si sono confrontati circa il futuro degli archivi fotografici prefiggendosi, come obiettivo comune, la digitalizzazione delle Fototeche e la connessione incrociata dei dati su una comune piattaforma. Le prime esperienze della nuova via sperimentale saranno evinte grazie a quattro progetti pilota di cui è parte la digitalizzazione del Corpus Gernsheim. Ulteriori informazioni sotto: The Future of Photoarchives

Fotokampagnen 2015

- Eine umfangreiche und aufwendige Fotokampagne fand im April und Juni 2015 in ca. 20 Adelspalästen des 17. Jahrhunderts in Genua statt, deren Freskendekorationen in mehr als 1.000 Aufnahmen dokumentiert wurden.
- Für den Katalog der Ausstellung »Il segno astratto – La collezione Palpacelli da Avenali a Scialoja« (Frascati, Museo Tuscolano – Scuderie Aldobrandini, 8.2.–1.3. 2015) wurde die vorwiegend Werke des 20. Jahrhunderts beinhaltende Sammlung des bekannten römischen Architekten Francesco Palpacelli (1925–1999) erstmals vollständig aufgenommen. Siehe auch www.vanillaedizioni.com
- Weitere Kampagnen fanden zu römischen Palästen (wie dem Palazzo Crivelli) und Kirchen statt, u.a.  S. Maria sopra Minerva, S. Giacomo degli Spagnoli, SS. Ambrogio e Carlo al Corso und S. Maria del Popolo.  


Ältere Ankündigungen

Piranesi et al. – Rostock, Kulturhistorisches Museum 10.10.2014 – 18.01.2015

Für die Ausstellung des Kulturhistorischen Museums Rostock »Piranesi et al.«, die von Dr. Susanne Fiedler betreut wird und den »Vedute di Roma« Giovanni Battista Piranesis gewidmet ist, hat die Fotothek bei der Auswahl der zum Vergleich von Piranesis Stichen herangezogenen Fotografien intensiv mitgewirkt.  Für die Ausstellung, die vom 10. Oktober 2014 bis 18. Januar 2015 geöffnet ist, wurden mehr als vierzig Fotografien zur Verfügung gestellt.

Die Ausstellung präsentiert den Künstler der römischen Veduten unter dem besonderen Blickwinkel der Authentizität und Aktualität der dargestellten Monumente. Die heutigen Ansichten haben sich - tempus edax rerum – naturgemäß gegenüber den von Piranesi gewählten gewandelt. Piranesi selbst stand schon in der Tradition der Zeichner und Stecher von Veduten, die ihre Darstellungen römischer Monumente und Landschaften teils aus künstlerischem Interesse, teils aus einer sich vor allem im 18. Jahrhundert stetig entwickelten Nachfrage abbildeten und auch verkauften. Künstler und Reisende, vornehmlich diejenigen der Grand Tour, besuchten häufig dieselben Orte und Monumente in Rom und Latium, betrachteten sie vom selben Blickwinkel aus und zeichneten eine in vielen Punkten übereinstimmende Ansicht. Nicht wenige dieser Standpunkte, in vielen Fällen von örtlichen Reiseführern vorgeschlagen, finden sich übereinstimmend in den Veduten des 18. Jahrhunderts und in den frühen Fotografien. Wenig verwunderlich ist es deshalb, daß auch heutige Fotografien in dieser Tradition stehen. Die Gegenüberstellung des »Damals« mit dem »Gestern« und »Heute« bietet deshalb sowohl den Blick auf über Jahrhunderte Bewahrtes wie auch auf Überraschendes, Verfremdetes, Neues.

Lit.: Fiedler, Susanne »Piranesi et al. - Ein Kunstführer für Rom«, Begleitband zur Ausstellung des Kulturhistorischen Museums Rostock, Schriften des Kulturhistorischen Museums Rostock, Neue Folge 10 (Hg. Hansestadt Rostock, Kulturhistorisches Museum Rostock, 2014).

Neuer Fotograf

Im August 2014 ist Gabriele Fichera, die seit 1971 als Fotografin der Bibliotheca Hertziana tätig war, in den Ruhestand getreten.

Seit September 2014 hat Enrico Fontolan die Stelle des Institutsfotografen inne. Fontolan ist ein Schüler Roberto Sigismondis, der viel Erfahrung im Bereich der kunsthistorischen Dokumentationsfotografie mitbringt. Verschiedene Fotokampagnen zum Kirchen- und Profanbau in Rom und Latium sind bereits in Planung, sie werden sich sowohl im Online-Katalog der Fotothek als auch in Auswahl in der Bildergalerie recherchieren lassen.

Publikationen zur Fotothek

Die Fotothek sowie der Villino Stroganoff, der die Abteilung von 1985–2012 beheimatete, war in jüngerer Zeit Gegenstand verschiedener Publikationen:

Regine Schallert: »Die Fotothek: ...dass ein Forscher jedwedes Material hier einsehen kann«, in: 100 Jahre Bibliotheca Hertziana, Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte. Band I: Die Geschichte des Instituts 1913–2013, hg. von Sybille Ebert-Schifferer unter Mitarbeit von Marieke von Bernstorff, München 2013, S. 226-245, 310-314

Johannes Röll: »Villino Stroganoff«, in: 100 Jahre Bibliotheca Hertziana, Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte. Band II: Der Palazzo Zuccari und die Institutsgebäude 1590-2013, hg. von Elisabeth Kieven unter Mitarbeit von Jörg Stabenow, München 2013, S. 292-307, 363-365

Regine Schallert und Johannes Röll: »La Fototeca della Bibliotheca Hertziana (Istituto Max Planck per la Storia dell’Arte)«, in: Immagini e memoria, Gli Archivi fotografici di Istituzioni culturali della città di Roma, Atti del convegno, Roma, Palazzo Barberini, 3.–4. Dezember 2012, hg. v. Barbara Fabjan, Rom 2014, S. 169–182

Galleria fotografica

A partire dalla primavera 2013, la Fototeca è lieta di presentare una galleria fotografica virtuale in cui sarà di volta in volta proposta una scelta di immagini relative a differenti complessi tematici [... segue]

Ernst Steinmann, Domenico Anderson e »Die Sixtinische Kapelle«

Cinquecento anni fa, il 31 ottobre 1512, venne mostrato per la prima volta l’affresco di Michelangelo sul soffitto della Cappella Sistina in Vaticano. [... segue]

MS Wissenschaft 2012

Eine Ausstellung zum Mitmachen im Wissenschaftsjahr »Zukunftsprojekt Erde« im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung 30. Mai – 15. Oktober 2012 [... mehr]